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In der Überzeugung, dass Design zum Lernen der Schüler beiträgt, setzt das Pensionnat du Saint-Nom-de-Marie (in Outremont, Quebec) seine Zusammenarbeit mit Taktik Design fort, um zwei flexible Klassenzimmer im Dienste einer Pädagogik zu entwickeln, die über den Rahmen hinausgeht.

Im Gegensatz zu einem traditionellen Klassenzimmer bietet ein flexibler Raum ein Erlebnis, das auf unterschiedliche Lerngeschwindigkeiten und unterschiedliche Bedürfnisse der Schüler zugeschnitten ist. Die neuen Layouts bieten mehrere Konfigurationen zum Lernen, Studieren und Zusammenarbeiten. Ob allein an einer einzelnen Station oder in der Gruppe um einen großen Tisch, in der Mitte der Klasse oder im Lernraum, installiert auf Hockern oder auf einem Standardsitz, entspannt auf einem Sofa oder in kleinen Gruppen in Bankinseln, Studenten sind die Qual der Wahl. Die intuitiven Grundrisse laden sie ein, den Platz einzunehmen, der zu ihnen passt. Durch die Entwicklung ihrer Autonomie trägt Design zum Erfolg ihrer Lernaktivitäten bei.

Die Herausforderung dieser sich entwickelnden Pädagogik besteht darin, eine gewisse Flexibilität der Arrangements vorzuschlagen und gleichzeitig eine intuitive Struktur beizubehalten. Das Projekt wurde im Geiste des Coworking konzipiert, wie ein anpassungsfähiger und inspirierender Lernraum. Es wurden mehrere Strategien entwickelt: Die Möbel um die Räume herum sind feststehend, während die Möbel in der Mitte mobil sind; das Design fördert die Konvergenz zum Whiteboard, wo der Lehrer seinen Standpunkt schnell veranschaulichen kann; Teppiche schaffen Unterräume und grenzen Bereiche auf natürliche Weise ab, während sie gleichzeitig die Akustik verbessern; und das Höhenspiel der verschiedenen Tische belebt den Ort.

Für dieses College für junge Mädchen hat der eingerichtete Raum eine Ästhetik, die durch die Verwendung von Akzentfarben in gedämpften Tönen Raum für Rundung, Natürlichkeit und Weichheit lässt. Die zarten Blumenwandbilder, von Hand gemalt, vervollständigen das florale Thema, das in der Beschilderung für die kleinen geschlossenen Räume entwickelt wurde. Die beiden Klassen haben eine gemeinsame Sprache in Bezug auf das Layout, aber jede hat ihre eigene Atmosphäre.

Das Layout konzentriert sich auf die Optimierung des Quadratmeters und bietet gleichzeitig Räume, die das Wohlbefinden und den Geist der Zusammenarbeit dank freundlicher und unterhaltsamer Einrichtungen fördern. Von Akustikpaneelen aus Filz bis hin zu stabilen Möbeln wird alles individuell angefertigt. Einige Stühle, Überreste des alten Klassenzimmers, wurden ebenfalls restauriert.

Diese Unterrichtsräume haben die Besonderheit, dass sie abends zum Wohnzimmer des Wohnheims für ausländische Studenten werden. Damit sich die Bewohner wie zu Hause fühlen, wurde eine Wohnästhetik favorisiert. Die Nutzung der Räumlichkeiten tagsüber im Klassenzimmer, abends im Unterhaltungsraum sowie die gemütliche Möblierung mit dem Sofa, dem Teppich und den Pflanzen tragen zur Aneignung der Räumlichkeiten durch die zum Lernen kommenden Bewohner bei, lernen, essen und entspannen. 

Flexibilität pur!

 

Bildmaterial ©: Maxime Brouillet

 



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